In Deutschland konnten vor Gründung von ESPED keine epidemiologischen Untersuchungen zu seltenen und/oder plötzlich auftretenden ungewöhnlichen Erkrankungen im
Kindes- und Jugendalter durchgeführt werden.
ESPED dient der Gewinnung bundesweiter Daten zur Häufigkeit seltener pädiatrischer Erkrankungen - Erkrankungen, die obligat zur stationären Aufnahme
führen.
Im Juli 1992 wurde die "Erhebungseinheit für Seltene
Pädiatrische Erkrankungen in
Deutschland" gegründet. Sie ist als Forschungsstelle für Pädiatrische Epidemiologie der Deutschen Gesellschaft
für Kinder- und Jugendmedizin angegliedert. Ihren Sitz hat sie am Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Referenzpopulation sind alle Kinder in Deutschland, die potentiell in Kinderkliniken stationär behandelt werden könnten. Die im Zähler erfasste Anzahl inzidenter
Erkrankungen wird in Relation gesetzt zur Gesamtzahl aller Kinder in Deutschland, die potentiell erkranken können.
Ziele:
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Bestimmung der Inzidenz von seltenen Krankheiten
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Beantwortung therapeutischer Fragen
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Ursachenforschung seltener Krankheiten
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Überprüfung der Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen
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Überprüfung der Wirksamkeit spezifischer Therapien
| Leitung: | Prof. Dr. Rüdiger von Kries Tel.: +49 (0)89-71009-314 Fax: +49 (0)89-71009-315 Email: R. von Kries |
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| Prof. em. Dr. Ulrich Göbel Tel.: +49 (0)211-81-16953 oder -16263 Email: U. Göbel |
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| Koordination: | Dipl.-Ing. (FH) Beate Heinrich Tel.: +49 (0)211-81-16263 Fax: +49 (0)211-81-16262 Email: B. Heinrich |
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