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Melder/Ansprechpartner

Thursday 24. March 2016

Die Chefärztinnen/-ärzte aller Kinderkliniken bundesweit bzw. deren beauftragte Personen erhalten monatlich eine ESPED-Meldekarte. Es ist möglich, dass in einer Klinik mehrere Ansprechpartner (unterschiedliche Fachbereiche) benannt werden.

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Meldeverfahren

Thursday 24. March 2016

Das Meldeverfahren läuft seit Januar 2004 parallel über Doppelpostkarten oder via Email/Internet ab. Alle ESPED-Ansprechpartner in den Kliniken werden jeden Monat vom ESPED-Büro angeschrieben. Per Rückantwortkarte bzw. Online-Direkteingabe wird die Anzahl bestimmter Erkrankungen zurückgesendet. Sind im Berichtszeitraum keine der möglichen Erkrankungen aufgetreten, so wird dies ebenfalls dokumentiert durch Ankreuzen von "keine der obigen Erkrankungen beobachtet". Auch im Falle einer "Nullmeldung" ist es notwendig und wichtig, diese Meldung abzugeben, denn nur so kann das Funktionieren des aktiven Erfassungssystems geprüft werden.

Mit den Karten/Emails werden jeden Monat Kurzmeldeinstruktionen versandt, die in knapper Form zu jeder erfragten Erkrankung die entsprechenden Meldebedingungen enthalten. Zu Beginn einer neuen Erhebung erhalten alle Melder in Form eines Exposés eine Übersicht zu den Zielen der Erhebung, den wissenschaftlichen Fragestellungen, wichtigen Hintergrundinformationen, dem verantwortlichen Studienleiter u.a.

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Koordinierung

Thursday 24. March 2016

Das ESPED-Büro befindet sich aam Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Von dort aus wird der gesamte ESPED-Ablauf geleitet:

  • Versendung von Meldekarten und z.T. Erhebungsbögen
  • Verwaltung des Grunddatenbestandes
  • Vorbereitung/Unterstützung bei der Entwicklung neuer Projekte
  • Verbindung zu den Klinik-Ansprechpartnern, zu den Studienleitern der einzelnen Datenerhebungen
  • Kontrolle der Einhaltung der Bestimmungen des Datenschutzes
Einberufung/Durchführung der Sitzungen des Wissenschaftlichen Beirats

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Aufnahme neuer Erkrankungen

Thursday 24. March 2016

ESPED bietet potentiell interessierten Untersuchern die Möglichkeit zur Bearbeitung wissenschaftlicher insbesondere epidemiologischer Fragestellungen. Die Antragstellung erfolgt durch den Entwurf eines Exposès und eines Fragebogens. Richtlinien zum Anfertigen von Aufnahmeanträgen und Unterstützung bei der Erstellung der Formulare können im ESPED-Büro angefordert werden.

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Wissenschaftlicher Beirat

Thursday 24. March 2016

Zur Supervision der Arbeit von ESPED ist ein Beirat gebildet worden. In diesem wissenschaftlichen Gremium sind vertreten: Epidemiologen, Pädiater, Vertreter von Institutionen der öffentlichen Gesundheit und ein Jurist. Die neu vorgelegten Forschungsanträge werden auf ihre wissenschaftliche Qualität und Durchführbarkeit im Rahmen von ESPED geprüft. Fragestellungen mit Public Health-Relevanz wird der Vorzug gegeben. Der Beirat entscheidet, ob es zur Aufnahme kommt, ob noch weitere Informationen bzw. Gutachten einzuholen sind u.a.m. Der Beirat tagt 2-mal im Jahr regelmäßig, bei besonderen Erfordernissen auch öfter.

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Nutzungsbedingungen

Thursday 24. March 2016
  • Es muß sich um eine relativ seltene Erkrankung von Kindern und/oder Jugendlichen handeln, die die Aufnahme in eine Kinderklinik nötig macht.
  • Die Erfassungsdauer sollte mindestens 1 Jahr betragen. Verlängerungen müssen beim Beirat beantragt werden.
  • Das Design der ESPED-Unterlagen ist so zu gestalten, dass der Arbeitsaufwand der ausfüllenden Kolleginnen/Kollegen so gering wie möglich gehalten wird. Formular-Änderungen sind während der gesamten Erhebung vom Beirat zu befürworten.
  • Vor der Aufnahme in das Erhebungssystem bedarf es der Zustimmung der Ethikkommission am Tätigkeitsort des federführenden Untersuchers und der Zustimmung des Datenschutzbeauftragten der Institution, in dem der Hauptuntersucher tätig ist.
  • Es ist eine jährliche Nutzungsgebühr von z. Zt. 5.000,00 EURO (für universitäre Einrichtungen und Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens) zu entrichten.
  • Einmal pro Jahr ist ein Studienbericht zu erarbeiten, der in den ESPED-Jahresbericht einfließt.
  • Bei Veröffentlichungen von Ergebnissen, die auf der Grundlage von mit ESPED gesammelten Daten beruhen, ist auf eine Kooperation mit ESPED hinzuweisen, eine Mitautorenschaft wird nicht beansprucht. ESPED ist eine Kopie der Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen.
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